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Gesundheitsförderung und Vorsorge

Das praxisorientierte Vorsorge- und Zugangsprojekt für Migrantinnen mit niedrigem sozial-ökonomischen Status (SES), Gemeinsam fit in die Zukunft hat folgende Zielsetzungen:

  • Vermittlung von "Health Literacy" (Gesundheitsbewusstsein und -kompetenzen)
  • Stärkung des Vorsorgegedankens
  • Heranführen an Vorsorgeangebote
  • Erhöhung der Gesundheitspotenziale durch verbesserten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen
  • Empowerment von gesundheitlich besonders stark belasteten und sozial schwachen Migrantinnen
  • Stärkung der Lebenskompetenzen
  • Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit
Gemeinsam fit in die Zukunft ist ein zielgruppenspezifisches Projekt für Frauen und Mütter aus dem muslimischen Kulturkreis - eine Bevölkerungsgruppe, die einerseits als "schwer erreichbar" bekannt ist und gleichzeitig besonders stark und mehrfach gesundheitlich belastet ist. Gearbeitet wird aufsuchend (Geh-Struktur) mit zweisprachigen, zielgruppennahen und geschulten Multiplikatorinnen - den Tutorinnen. Da sie selbst Mütter sind und aus ähnlichen soziokulturellen Verhältnissen kommen wie die Zielgruppe, werden die Tutorinnen in kurzer Zeit zu Vertrauenspersonen.

Von "ihren" Tutorinnen begleitete Exkursionen zu Einrichtungen und Angeboten der Gesundheitsvorsorge sind wesentlicher Bestandteil von Gemeinsam fit in die Zukunft.

Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit

In der Ottawa Charta 1986 der Weltgesundheitsorganisation WHO heißt es:
„Gesundheitsförderndes Handeln bemüht sich darum, bestehende soziale Unterschiede des Gesundheitszustandes zu verringern sowie gleiche Möglichkeiten und Voraussetzungen zu schaffen, damit alle Menschen befähigt werden, ihr größtmögliches Gesundheitspotential zu verwirklichen. Dies umfasst sowohl Geborgenheit und Verwurzelung in einer unterstützenden sozialen Umwelt, den Zugang zu allen wesentlichen Informationen und die Entfaltung von praktischen Fertigkeiten als auch die Möglichkeit, selber Entscheidungen in bezug auf die persönliche Gesundheit treffen zu können.“

Das Fördern gesundheitlicher Chancengleichheit - unabhängig von sozialen, ökonomischen, ethnischen und Geschlechterunterschieden - ist nicht nur erklärtes Ziel der WHO, sondern auch das der maßgeblichen Gesundheitsförderungs-Organisationen in Österreich.

Es gibt zahlreiche Angebote und gutes Informationsmaterial, wie z.B. mehrsprachige Broschüren, die sich speziell an MigrantInnen wenden. Von diesen macht die Zielgruppe von Gemeinsam fit in die Zukunft aber leider kaum Gebrauch. Die Betreuung der Projekt-Teilnehmerinnen erstreckt sich über einen Zeitraum von 9 Monaten und zielt darauf ab, die Frauen mit vorhandenen Informationsmaterialien vertraut zu machen, sowie ihnen, ihren Kindern und Familien die Scheu davor zu nehmen, die Vorsorgeangebote zu nutzen.

 






 

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last update: 14.06.2013